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    Leserbrief-Skandal

    Verfasst am Sep 01, 2019

    Die GRÜNEN im Kreis Plön und in der Schwentinentaler Stadtvertretung tun sich schwer mit den Konsequenzen, die Herr Mihlan und Herr Müller aus ihrer Leserbriefaktion ziehen sollen.Mit den Briefen zweier angeblich besorgter Bürger haben die beiden Mandatsträger ihrer Partei einen Bärendienst erwiesen. Nach einem Fehler lautet die Frage, wie man damit umgeht: die beiden Stadt-und Kreistagsangehörigen und ihre Partei. Ist die Aufgabe nur der besonderen Funktionen(Bürgervorsteher, Fraktions- und Ausschussvorsitz) eine ernsthafte Konsequenz oder nur Makulatur, um ein paar aufgebrachte Gemüter zu beruhigen? Die Versuche, die Leser der Zeitung und die Redaktion der KN mit falschen Namen hinters Licht zu führen, sind in Wahrheit Aktionen der Manipulation. Zum traditionell moralisch anspruchsvollen Mandatsverständnis der GRÜNEN passt es nicht. Und diese Fehler im Nachhinein als „Überengagement“ und notwehrartigen Akt politische Meinungen „rüber zu bringen“ zu veredeln, erweckt den Verdacht, dass diese manipulative Art der Kommunikation nun unter anderen Vorzeichen weiter betrieben wird. Die GRÜNEN müssen sich intensiv damit auseinandersetzen, wie sie mit diesem Fehlverhalten umgehen. Sie können nicht ernsthaft politische Ämter Menschen anvertrauen, die phasenweise „ihr Gehirn ausschalten“ (Zitat von Herrn Mihlan, KN vom 31.08.2019).

    Die veröffentlichte Meinung ist einhellig und verlangt Konsequenz. Sie lautet: Rücktritt von allen Mandaten.