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FDP im Kreis Plön diskutiert Stromtrassenausbau
Heute Abend traf sich die FDP Kreis Plön zu einem Kreisparteitag. Neben den turnusmäßigen Wahlen der Delegierten zum Landesparteitag und zum Landeshauptausschuss standen aktuelle politische Themen im Mittelpunkt der lebhaften Diskussionen.
Breiten Raum nahm das Thema Stromtrassen ein. Der Ausbau von Trassen durch den Kreis Plön ist in der Priorität nach hinten verlagert worden. Dies macht einerseits besorgt, denn auch im Raum Kreis Plön sollen die dezentral und regenerativ erzeugten Strommengen möglichst vollständig abgeführt werden können. Andererseits gibt die Verschiebung Zeit und Gelegenheit, noch einmal intensiver zu prüfen:
- Ist die Trasse durch den Kreis erforderlich?
- Wäre ein Seekabel eine gute Alternative?
- Falls dies nicht in Betracht kommt, könnten dann vor allem die touristisch wichtigen Gebiete besser per Erdkabel durchquert werden?
Dies wird auch Thema auf der nächsten Kreistagssitzung am 19.04.2012 sein, und Christiane Coenen kündigte an, dass sich die FDP-Kreistags-Fraktion auch positiv zu einer Prüfung dieser Fragestellungen positionieren wird.
Ergebnis der Wahl der Delegierten zu Landesparteitagen, Amtszeit 01.05.2012-30.04.2014:
Martin Wolf, Christiane Coenen, Jörg-Peter Siegel, Michael Howe, Ingrid Brandt-Hückstädt, Jörn Krüger, Wolfgang Pregel, Helga Pohl, Gunnar Schulz.
Ersatzdelegierte: Gaby Killig, Patricia Bürger-Schwolow, Thorsten Seltmann, Hans-Walter Butschalowsky.
Ergebnis der Wahl der Delegierten zu Landeshauptausschüssen, Amtszeit 01.05.2012-30.04.2014:
Martin Wolf, Christiane Coenen, Ingrid Brandt-Hückstädt, Jörg-Peter Siegel, Michael Howe.
Ersatzdelegierte: Wolfgang Pregel, Gaby Killig, Gunnar Schulz, Jörn Krüger, Helga Pohl, Patricia Bürger-Schwolow.
Der FDP-Kreisverband Plön wählt am Montag, den 16. April 2012 in Schwentinental seine Delegierten zu Landesparteitagen und Landeshauptausschüssen (sog. "Kleiner Parteitag") neu. Die Amtszeit beginnt am 1. Mai 2012 und dauert 2 Jahre. Die öffentliche Veranstaltung findet im Hotel Rosenheim statt und beginnt um 19 Uhr.

v.l.n.r: Jens-Uwe Dankert, Martin Wolf, Ingrid Brand-Hückstädt, Jörg Hansen (Kreisvorsitzender Ostholstein)
Auf einer Wahlkreismitgliederversammlung in Plön hat die Kreis-FDP am Montag ihre Direktkandidaten gewählt. Ingrid Brand-Hückstädt, bereits seit 2009 im Landtag wurde für den Wahlkreis Plön Süd mit 39 von 42 Stimmen bei 3 Enthaltungen gewählt. Die Plönerin ist Fachanwältin für Arbeitsrecht, tätig im Innen-und Rechtsausschuss und medienpolitische Sprecherin der FDP-Fraktion. Sie hob die Werte des Liberalismus hervor, der für Rechtstaatlichkeit und Freiheit des Einzelnen stehe. Den Eutiner FDP-Delegierten, die durch den neuen Wahlkreiszuschnitt neuerdings zu Plön-Süd gehören, versprach sie, sich sehr gern gemeinsam mit ihnen um ihre Belange zu kümmern. Jens-Uwe Dankert, der bisher den Wahlreis Ostholstein im Landtag vertreten hat, tritt aus gesundheitlichen Gründen nicht wieder an. Martin Wolf, 49 Jahre, Rechtsanwalt wurde für den Wahlkreis Plön-Nord nominiert. Der Landtagskandiat verfügt über langjährige Erfahrung in der Kommunalpolitik als Stadtvertreter in der Stadt Preetz und sitzt der Fraktion der FDP im Kreistag in Plön seit 2008 vor. Martin Wolf streitet überzeugend für die liberalen Werte, die seine Partei vertritt; nach dem Motto: soviel Staat wie nötig, soviel Freiheit wie möglich. Dies soll sich auch auf der Ebene der Landespolitik wiederfinden. Die bereitet er z. Zeit als Mitglied der Programmkommission zum Themenfeld „Innen und Recht“ mit vor. Nach der Veränderung des Wahlkreiszuschnittes wird sich sein Aktionsradius auch auf die Stadt Malente erstrecken. Die Nachbarkreise Ostholstein und Plön verspricht der FDP – Kreisvorsitzende Plön gleichwertig konstruktiv und homogen zu vertreten, denn „gute Nachbarn waren wir schon immer“. Deshalb dankt Martin Wolf neben seinen Parteifreunden aus dem Kreis Plön, den Parteifreunden aus Ostholstein für das Vertrauen, das sie ihm geschenkt haben.
Die Entscheidung des Bundesverteidigungsministers, den Standort Plön und Eutin zu erhalten, ist in Anbetracht der Notwendigkeit drastischer Sparmaßnahmen eine Erleichterung für die mittelbar und unmittelbar betroffenen Menschen vor Ort.
Allerdings wird der Kreis Plön sich mit dem schmerzlichen Einschnitt, den Standort Lütjenburg aufzugeben, abfinden müssen. In Anbetracht der bisherigen hohen Bundeswehrpräsenz in Schleswig-Holstein war dies zu befürchten. Die Entscheidung gegen den Standort Lütjenburg ist ein harter, jedoch nicht ganz unerwarteter Schlag für die Menschen in Lütjenburg und den Kreis Plön. Es wird jetzt darauf ankommen, kreativ, aufgeschlossen und parteiübergreifend an einem Strang zu ziehen und mittel- und langfristig praktikable Lösungen zu finden. Resignieren sollte keiner, denn es kann für Lütjenburg durchaus von Vorteil sein, dass der Standort mitten in der Stadt liegt und daher attraktiv für eine zivile Nutzung sein kann. Eine Umwidmung dürfte daher einfacher umzusetzen sein als bei Standorten im Außenbereich. Der „Aktionsplan Konversion“ zur Unterstützung der von den Schließungen betroffenen Standorte (den das Wirtschaftsministerium Schleswig-Holstein ins Leben gerufen hat) bietet Anlass zur Hoffnung für die Betroffenen im Kreis Plön. Wir werden auf Kreis und Landesebene alles in unserer Kraft und Kompetenz Stehende tun, um den Menschen in Lütjenburg zu helfen.